FAQs zur Betreuung

zum Schuljahr 2020/2021

Unterrichtsszenarien bestimmen die Betreuungsangebote

Grundsätzlich haben wir uns nach den aktuellen Landesverordnungen, die oben hinter den Themenfeldern hinterlegt sind, sowie an den Hygieneplänen der jeweiligen Schulen zu richten, die von den Schulleiter*innen erarbeitet werden mussten. Diese finden Sie, sofern sie uns zur Verfügung gestellt wurden, unter den einzelnen Schulen. Es gelten folgende Szenarien:

 

Szenario 1: Regelbetrieb ohne Abstandsgebot

Bei weiterhin niedriger Infektionsrate entfällt das Abstandsgebot in Schulen. Es gelten die Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen des „Hygieneplan-Corona für die Schulen in RheinlandPfalz“ in der 5. überarbeiteten Fassung. Der Präsenzunterricht kann im regulären Klassenverband und in den regulären Lerngruppen stattfinden. Die Betreuung im Rahmen der „Betreuenden Grundschule“ erfolgt im Regelbetrieb. Schülerinnen und Schüler, die aufgrund eines ärztlichen Attests nach Nr. 5 des „HygieneplanCorona für die Schulen in Rheinland-Pfalz“ in der 5. Fassung vom Präsenzunterricht befreit sind, erhalten ein Angebot im Fernunterricht, das dem Präsenzunterricht gleichsteht.

 

Szenario 2: Eingeschränkter Regelbetrieb mit Abstandsgebot

Aufgrund eines Anstiegs des Infektionsgeschehens werden für eine Schule, eine Region oder das Land das generelle Abstandsgebot und ggf. weitere Infektionsschutzund Hygienemaßnahmen in Schulen wieder eingeführt. Damit wird ein Wechsel zwischen Präsenzunterricht und häuslichen Lernphasen erforderlich. Eine Notbetreuung ist anzubieten. Die Organisation und Durchführung einer Notfallbetreuung im Rahmen der „Betreuenden Grundschule“ regeln die Träger des Angebots in Absprache mit der Schulleitung auf der Grundlage des Schreibens des Ministeriums für Bildung vom 28.4.2020. Es ist zu beachten, dass die geltenden Regelungen zur Mittagsverpflegung und zum Mensabetrieb in der Ganztagsschule in Angebotsform analog anzuwenden sind.

 

Szenario 3: Temporäre Schulschließung

Aufgrund der innerschulischen, regionalen oder landesweiten Infektionslage wird der Präsenzunterricht für einen Teil der Schule (einzelne Klassen oder Klassenstufen) oder die gesamte Schule untersagt. Der Unterricht muss ausschließlich als Fernunterricht erfolgen. Eine Notbetreuung ist bei einer teilweisen Schulschließung für die davon nicht betroffenen Schülerinnen und Schüler anzubieten. Das Angebot der „Betreuenden Grundschule“ kann in diesem Fall, wie unter Szenario 2 beschrieben, stattfinden, sofern das Gesundheitsamt nichts Anderes verfügt.

zum Schuljahr 2919/2020

Die Betreuungssituation ist nach wie vor unklar. Eltern wissen nicht, wir es nach den Sommerferien weitergeht. Der Alltag zuhause mit Kindern und der Vereinbarkeit mit den beruflichen Anforderungen ist schwer zu bewältigen.

Diese schwierige Situation ist uns absolut bewusst, sie trifft uns alle. Auch Mitarbeiter*innen des Lokalen Bündnisses für Familie müssen diese Situation bewätigen, für die niemand etwas kann. Niemand hat eine solche Pandemie kommen sehen und ALLE müssen Lösungen für die jeweiligen Verantwortlichkeiten suchen.

 

Ein besserer Informationszufluss wäre wünschenswert.

Nach dem Lockdown Mitte März haben wir umgehend eine eigene Internetseite mit den wichtigsten Informationen unter www.kulturgiesserei-saarburg.de/aktuelles eingerichtet und alle Eltern angeschrieben, um sie, soweit uns das möglich war, zu informieren. Bei Änderungen wurden entsprechende Elternbriefe bis zu den Sommerferien verschickt.

Einen besseren Informationsfluss bezüglich der außerschulischen Betreuung wünschen wir uns seitens der Landesregierung, die uns bis dato noch mit keinem einzigen Informationsschreiben direkt informiert hat. Unsere Informationen beziehen wir aus der Presse oder erhalten sie von der Schulleitung. Dieser Zustand ist trotz mehrmaliger Ansprachen an die Landesregierung bis heute nicht behoben.

 

Zukünftig informieren wir nicht mehr unter "Aktuelles" sondern auf dieser Seite über Verordnungen und Informationen bzgl. der Betreuungssituation.

 

Die Definition, welche Berufe "systemrelevant" sind, ist unklar und nicht transparent.

Unter www.kulturgiesserei-saarburg.de/aktuelles waren von Beginn an die Definitionen der Landesregierung zu den systemrelevanten Berufen aufgeführt, die sich im Laufe der Corona Pandemie ständig erweitert haben. Darüber hinaus wurde in den Elternbriefen darauf hingewiesen, dass wir diese Frage gerne in einem persönlichen Gespräch klären.

 

In den oben aufgeführten Informationen finden Sie die Definition der systemrelevanten Berufe.

 

Als "Lokales Bündnis für Familie" sind sie Anlaufstelle für Familie und ziehen doch die Gelder für die Betreuung ein.

Wir bemühen uns mit unseren Angeboten, u.a. dem Betreuungsangebot an Grundschulen, den Familien eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen und natürlich bauen diese Angebote auf einem gegenseitigen Leistungsvertrag. Wir haben bis zur Corona Pandemie 311 Kinder an fünf Grundschulen betreut. Betreut werden die Kinder von 26 qualifizierten Betreuer*innen. Deren Löhne laufen weiter, obwohl wir unsere Leistungen aufgrund höherer Gewalt einstellen mussten. Ab diesem Zeitpunkt durften wir unsere Leistungen nur noch im Rahmen der Notbetreuung erbringen.

Als gemeinnütziger Verein haben wir keine Rücklagen, die es uns ermöglichen, die Betreuungsgelder zu erlassen. Keine Betreuungsgelder einzuziehen, bedeutet für uns, dass wir Mitarbeiter*innen entlassen und das Betreuungsangebot einstellen oder stark reduzieren müssen. Viele Eltern haben diese Situation erkannt und uns weiterhin unterstützt, wofür wir uns herzlich bedanken. Dennoch muss festgehalten werden, dass rund 40 Plätze im Rahmen des Sonderkündigungsrechtes zum 30. April gekündigt wurden. Der finanzielle Verlust in Höhe von ca. 13.000 € ist für unseren Verein nicht zu kompensieren, hinzu kommen hohe Ausgaben für Hygiene- und Desinfektionsmittel. Damit die Betreuung nach den Sommerferien weiterhin gesichert ist, stehen wir aktuell in Verhandlungen mit dem Schulträger, der VG Saarburg-Kell.

 

Sie ziehen die Gelder für die Betreuung ein, obwohl die Mitarbeiter*innen in Kurzzeitarbeit sind.

Mit dem Lockdown standen wir wie alle Unternehmen vor großen Herausforderungen betreffend der Mitarbeiter*innen. Von 26 Mitarbeiter*innen hatten 16 bis zu den Osterferien Krankenscheine, bedingt durch die Erkältungswelle (keine Corona Erkrankungen). Von den restlichen 10 Mitarbeiter*innen waren fünf Minijobber, die man nicht für Kurzzeitarbeit anmelden kann, und 5 sozialversicherungspflichtig Beschäftige. Mit diesem Team mussten wir die Notbetreuung an den fünf Grundschulen gewährleisten. Notbetreuung fand von Beginn an in zwei Grundschulen statt, seit April läuft die Notbetreuung an allen Grundschulen und ist organisatorisch sehr aufwendig.

In der Zeit bis April mussten wir mit den Mitarbeiter*innen, die nicht krank waren, vereinbaren, dass sie Minusstunden aufschreiben. Da in der Betreuungstätigkeit bereits die Urlaube aufgrund der 10 Wochen Ferien verrechnet werden sowie Überstunden nur in geringem Maße anfallen, blieb uns keine andere Wahl. Dies wurde den Mitarbeiter*innen von Beginn an in persönlichen Gesprächen und Teamsitzungen erläutert. Die Belastung von Arbeitszeitkonten mit Minusstunden ist laut DGB zur Überbrückung von Auftragsschwankungen möglich und wurde von uns nur für den Monat April in Anspruch genommen. Diese Regelung wurde mit den Mitarbeiter*innen besprochen, auch wie diese Stunden eingebracht werden müssen. Hierbei handelt es sich um trägerinterne Regelungen und Informationen, die von außen nicht beurteilt werden können.

Für die Monate Mai bis Juli wurde Kurzzeitarbeit für die 12 sozialversicherungspflichtig angestellten Mitarbeiter*innen beantragt, die 14 Minijobber sind in der Notbetreuung im Einsatz. Deren Gehälter müssen wir weiterhin bezahlen ebenso wie alle Overheadkosten. Aus diesem Grunde sind wieder weiterhin auf die Betreuungsbeiträge angewiesen.

 

Es gibt Fördermittel für Vereine bzw. das Soforthilfeprogramm der Bundesregierung. Warum stellen Sie hier keinen Antrag, statt die Elterbeiträge einzuziehen.

Wir haben mit der Beginn der Krise sofort einen Antrag für das Soforthilfeprogramm gestellt und aus diesem Fördertopf entsprechend den Bedingungen 6.000 € erhalten für drei Monate. Gefördert werden damit nur Sachkosten, keine Personalkosten. Dieser Betrag reicht bei weitem nicht aus, um unsere Kosten zu decken. Das später aufgelegte Vereinsprogramm der Landesregierung  in Höhe von bis zu 12.000 € durfte man nicht mehr beantragen, sofern man bereits Gelder aus dem Soforthilfeprogramm erhalten hat und auch weiterr Förderbedingungen passen nicht zu unseren Tätigkeiten.

Darüber hinaus: unsere monatlichen Aufwendungen für die Betreuungsarbeit an allen Grundschulen belaufen sich auf ca. 25.000 €, 20.000 € werden durch Elternbeiträge gedeckt, der Fehlbedarf wird durch Förderungen des Landes sowie der VG Saarburg-Kell  gedeckt.

 

Wir vermissen verbindliche Aussagen, wie es nach den Sommerferien weitergeht.

Niemand ist seit Ausbrauch der Corona Pandemie in der Lage, verbindliche Aussagen zu treffen. Auch wir erhalten keine und können auch keine weitergeben.

Aus dem Elternbrief der Landesregierung sowie aus dem Informationsschreiben an die Schulleitung sind drei Szenarien für den Unterrricht nach den Sonnerferien sowie die damit verbundene Betreuende Grundschule genannt. Hier wird übrigens zum ersten Mal seit März überhaupt, die betreuende Grundschule/außerschulische Betreuung erwähnt. Diese Informationen stehen übrigens frei zugänglich auf der Internetseite des Landes zur Verfügung. Wir empfehlen Ihnen, diese Informationen auch während der Sommerferien einzusehen.

Wir haben Ihnen oben in den Informationen die Szenarien aufgelistet, ebenso, was das für die Betreuung Ihrer Kinder bedeutet.

 

Angebot in den Sommerferien: wer kann es nutzen und wie kann ich mein Kind anmelden?

Aufgrund der finanziellen und hohen Betreuungsbelastung der Eltern während der Schulzeit wollten wir den Eltern zumindest für die Ferienzeit Entlastung im Rahmen der gesetzlichen Verordnungen anbieten. Bereits Ende April erfolgte in einem Elterbrief die Information darüber und viele Eltern meldeten sich telefonisch oder per Mail, um dieses Angebot zu besprechen und ihre Kinder anzumelden. In persönlichen Gesprächen finden sich fast immer Lösungen, deshalb bitten wir Sie erneut darum, sich einfach bei uns zu melden. Gerne auch im weiteren Verlauf der Ferien.

 

Haben Sie weitere Fragen? Dann schreiben Sie uns. Wir werden sie hier beantworten, damit alle Eltern daran teilhaben können.

Anschrift

Staden 130

54439 Saarburg

Telefon: +49 6581 2336

info@kulturgiesserei-saarburg.de

 

Anfahrt

 

Hygiene- und Abstandsregeln

 

Öffnungszeiten

Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr

Sa vorläufig geschlossen

So/Feiertag 11.00-17.00 Uhr

 

Geschlossen

24.-26.12.2020

31.12.2020/01.01.2021