Vogelfrei

Johannes Conen singt Francois Villon in freier Nachdichtung von Paul Zech

 

13. Oktober 2017 | 20.00 Uhr

VVK 10.- € inkl. VVK Gebühr | AK 14.- € im Rahmen der Kulturtage des Kreises

Ein auf sanfte Art unter die Haut gehender Abend.

„Die Balladen und Lieder des Francois Villon sind ein unvergängliches Zeugnis der Weltliteratur. Nie zuvor und auch später nicht mehr sind in der französischen

Dichtung Liebe und Hass, Tod und Vergänglichkeit, Laster und Ausschweifung so unmittelbar frech, humorvoll und zugleich so erschütternd Sprache geworden“.

Diese Themen sind über die Jahrhunderte bis heute aktuell geblieben. Dem bekannten expressionistischen Dichter und schillernden Persönlichkeit Paul Zech, haben wir die Nachdichtung der Balladen Villons zu verdanken. Johannes Conen eröffnet diesen expressiven Balladen durch seine hervorragenden Kompositionen einen neuen Weg. Es sind musikalische Nachempfindungen. Er will begreifbar machen, wie

Villon litt und liebte und kämpfte. Still ohne jedes showige Auftrumpfen interpretiert er seine Lieder. So einfühlsam, noch und gerade in den leisesten Tönen dürfte man Villon / Zech noch nie gehört haben. Durch

biographische und historische Erklärungen zwischen den Liedern, aus dem Leben dieser beiden Dichter von Weltrang, wird nicht nur ein beeindruckendes Portrait beider Leben und den Problemen jener Zeit vermittelt, sondern auch wie groß die Parallelen von Francois Villon im 15. Jahrhundert und Paul Zech im 20. Jahrhundert sein.

Virtuoses Gitarrenspiel, einfühlsamer Gesang und Text gehen eine wunderbare Symbiose ein.

Der niederländische Künstler Johannes Conen beschäftigte sich nach seinem Studium an der „Design Academy“ in Eindhoven mit Malerei, machte Ausstellungen, gründete ein Theater, leitete ein Ensemble dass sich sehr frei und experimentell mit Theater im weitesten Sinne beschäftigte, inszenierte, machte Bühnenbilder, schrieb Stücke und Hörspiele. Dann wurde er Schauspieler am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, malte in der Lüneburger Heide, machte Konzertreisen im deutschsprachigen Raum. Seit Ende der siebziger Jahre arbeitet er als Szenograph, Kostümbildner, Video- und Lichtgestalter. Wichtige Stationen dieser Laufbahn im deutschsprachigen Raum sind unter anderem die Komische Oper Berlin, die Deutsche Oper Berlin, die Wiener Staatsoper, Schauspiel Nürnberg, die Staatstheater in Oldenburg, Braunschweig, Wiesbaden, Karlsruhe und Darmstadt, die Oper Leipzig und das Nationaltheater Mannheim. 1992 – 2007 Eine enge Zusammenarbeit verband ihn mit dem Komponisten Karlheinz Stockhausen. 2002 - 2012 hatte er eine Professur für Design in den digitalen Medien an der Hochschule in Trier. Von 2005-2008 war er Gründungsdekan des Fachbereichs Gestaltung. Seit zehn Jahren ist er zusammen mit der Schauspielerin Martina Roth mit ihren bewegtbildtheaterproduktionen (www.bewegtbildertheater.de), die sie gemeinsam entwickelt haben, im deutschsprachigen Raum unterwegs.

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