Augen auf gegen Antisemitismus
Die Initiative „Augen auf!“ ist ein Kooperationsprojekt aktiver Erinnerungs- und Demokratiearbeit gegen Vergessen, Verleugnung, Verharmlosung und Gleichgültigkeit! Darüber hinaus möchten wir an die zahlreichen Opfer des Faschismus aus sämtlichen gesellschaftlichen Schichten, Parteien und Konfessionen erinnern. Ihr Schicksal soll uns eine Mahnung sein für Zivilcourage und Menschlichkeit.
ERINNERUNG | AUFKLÄRUNG | ERKENNTNIS
WIDERSTAND & SOLIDARITÄT
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Angebote
Seit 2028 engagieren wir uns gegen Antisemitismus und wollen jüdisches Leben und die reiche, wertvolle jüdische Kultur in unserer Region sichtbar machen. Wir verfügen über einiges Wissen und gute Netzwerke. Darüber hinaus entwickeln wir immer wieder spezielle Veranstaltungsreihen oder Projekte.
Wir stellen Materialien zur Verfügung oder organisieren auch gerne Gedenkstättenbesuche nach Hinzert, Hadamar oder Osthofen. Unsere Ausstellung „Jüdisches Leben in der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell“ kann inklusive pädagogischem Begleitmaterial ausgeliehen werden.
Unsere Referentinnen und Referenten bieten auf Anfrage und nach Absprache interessante Vorträge oder Seminare an.
Unsere Partner
Augen auf News
Der Antisemitismus braucht keine Juden. Wo er herrscht, werden auch häufig Frauen, Schwule, Lesben und Menschen mit Behinderung ausgegrenzt. In unserem Engagement für »Demokratie leben!« bemerken wir bereits entsprechende Strömungen in der Gesellschaft. Deshalb setzt die Initiative „Augen auf!“ mit Fakten und Aktionen ein Zeichen.
Wer denkt mit dem Ende der NS-Diktatur hätte sich auch der Antisemitismus verabschiedet, liegt falsch. Tatsächlich ist Judenhass heute ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, vor allem auch in der Netzkultur. Gewalttätige Übergriffe und öffentliche Hetze und Hassbotschaften, wie etwa in Form von Protesten und Flaggenverbrennungen, nehmen ebenfalls zu – und das in allen Arten des Judenhasses, vom klassischen Antisemitismus über Post-Holocaust-Antisemitismus bis zum israelbezogenen Antisemitismus.
Auf solchen Hass muss mit Bildungs- und Aufklärungsangeboten geantwortet werden. Antisemitismus muss Paroli geboten werden und deshalb „Augen auf!“
Dr. Anette Barth, Ansprechpartnerin
info@saarburg-vielfalt.de