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Augen auf gegen Antisemitismus

Die Initiative „Augen auf!“ ist ein Kooperationsprojekt aktiver Erinnerungs- und Demokratiearbeit gegen Vergessen, Verleugnung, Verharmlosung und Gleichgültigkeit! Darüber hinaus möchten wir an die zahlreichen Opfer des Faschismus aus sämtlichen gesellschaftlichen Schichten, Parteien und Konfessionen erinnern. Ihr Schicksal soll uns eine Mahnung sein für Zivilcourage und Menschlichkeit.

ERINNERUNG | AUFKLÄRUNG | ERKENNTNIS

WIDERSTAND & SOLIDARITÄT

Veranstaltungsreihe

Für Widerstand gibt es keine Gebrauchsanweisung.
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JÜDISCHES LEBEN

Ausstellung

Jüdisches Leben in der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell
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SAARBURG-KELL

Interaktive Karte

Gedenkorte Saarburg-Kell
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ZEITZEUGEN

Gedenk- und Erinnerungsarbeit

Informieren – Lernen – Vermitteln – Haltung zeigen!
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GROSSREGION

Von jüdischem Leben und seinen Spuren in der Großregion

Interreg-Projekt 2026-2028
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PROJEKTHISTORIE

Aktiv für Demokratie

Projekte 2018–2025
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Wir werden gefördert

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Unser ehrenamtliches Team

Dr. Anette Barth

studierte an der Universität Trier Kunstgeschichte, Archäologie und Ethnologie. Sie promovierte über den Bildhauer Alexander Archipenko und erwarb einen Doktor der Philosophie in Kunstgeschichte. Von 1996 bis 2014 Leiterin der VHS Saarburg, seit 2008 Geschäftsführerin des Lokalen Bündnisses für Familie, das seinen Sitz im soziokulturellen Zentrum Kulturgießerei Saarburg hat. Sie vernetzt die Akteure miteinander und entwickelt gemeinsam mit ihnen immer wieder neue wichtige Veranstaltungsreihen, die auch als Blaupausen anderen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden können.

Günter Heidt

Lehrer im Ruhestand; „Erinnerungsarbeiter“ seit Beginn der 1980er Jahre gemeinsam mit Schüler*innen des Gymnasiums Saarburg v.a. zur Geschichte jüdischer Familien im ehem. Kreis Saarburg. Interviews mit Zeitzeugen im In- und Ausland; Forschungen in in- und ausländischen Archiven; Kooperation mit Forschungsinstituten und Universitäten; viele Publikationen, Vorträge, Ausstellungen über Forschungsergebnisse; Führungen, Begegnungen mit Zeitzeugen; langjährige enge Kooperation mit Kultur- und Bildungsinstitutionen wie der KulturGießerei Saarburg. 

Dr. Kathrin Mess

Als Historikerin, Autorin und Dozentin befasst sie sich seit mehr als 30 Jahren mit der Geschichte des Zweiten Weltkrieges – insbesondere mit der biografischen Recherche über Frauen, die im Widerstand engagiert und in deutschen Konzentrationslagern inhaftiert waren. Zu diesem Thema hat sie mehrere Bücher und Artikel geschrieben sowie Ausstellungen kuratiert, darunter u. a. eine Monografie zu den Luxemburger Frauen veröffentlicht, die von der NS-Besatzung verfolgt und inhaftiert wurden. Zu ihren  Arbeitsschwerpunkten gehört auch die Erforschung von Schicksalen der jüdischen Bevölkerung Deutschlands und Luxemburgs.

Angebote

Seit 2018 engagieren wir uns gegen Antisemitismus und wollen jüdisches Leben und die reiche, wertvolle jüdische Kultur in unserer Region sichtbar machen. Wir verfügen über einiges Wissen und gute Netzwerke. Darüber hinaus entwickeln wir immer wieder spezielle Veranstaltungsreihen oder Projekte.

Wir stellen Materialien zur Verfügung oder organisieren auch gerne Gedenkstättenbesuche nach Hinzert, Hadamar oder Osthofen. Unsere Ausstellung „Jüdisches Leben in der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell“ kann inklusive pädagogischem Begleitmaterial ausgeliehen werden.

Unsere Referentinnen und Referenten bieten auf Anfrage und nach Absprache interessante Vorträge oder Seminare an. 

Unsere Partner

Augen auf News

Am 20. Mai 2026 fand in der neuen Synagoge Saarbrücken die Auftaktveranstaltung des grenzüberschreitenden Interreg-Projekts „Jüdisches Leben in der Großregion“ (JüLiG) statt. Das Projekt wird im Rahmen des Programms Interreg ...

Veranstaltungsreihe unserer Initiative „Augen auf gegen Antisemitismus“ im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! Auch in diesem Jahr erhalten wir wieder eine Förderung, um im Herbst 2026 mit unserer Veranstaltungsreihe „Widerstand ...

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Der Antisemitismus braucht keine Juden.  Wo er herrscht, werden auch häufig Frauen, Schwule, Lesben und Menschen mit Behinderung ausgegrenzt. In unserem Engagement für »Demokratie leben!« bemerken wir bereits entsprechende Strömungen in der Gesellschaft. Deshalb setzt die Initiative „Augen auf!“ mit Fakten und Aktionen ein Zeichen.

Wer denkt mit dem Ende der NS-Diktatur hätte sich auch der Antisemitismus verabschiedet, liegt falsch. Tatsächlich ist Judenhass heute ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, vor allem auch in der Netzkultur. Gewalttätige Übergriffe und öffentliche Hetze und Hassbotschaften, wie etwa in Form von Protesten und Flaggenverbrennungen, nehmen ebenfalls zu – und das in allen Arten des Judenhasses, vom klassischen Antisemitismus über Post-Holocaust-Antisemitismus bis zum israelbezogenen Antisemitismus. 

Auf solchen Hass muss mit Bildungs- und Aufklärungsangeboten geantwortet werden. Antisemitismus muss Paroli geboten werden und deshalb „Augen auf!“

Dr. Anette Barth, Ansprechpartnerin
info@saarburg-vielfalt.de