Unsere Zeit ist geprägt von Umbrüchen: politische Spannungen, Klimawandel, digitale Transformation.
Vieles wirkt bedrohlich und unüberschaubar. Uns ist wichtig, dass wir mit Vorträgen, Bürgerdialogen und anderen Veranstaltungsformaten für fundierte Informationen sorgen und wertschätzend geführte Diskussionsrunden ermöglichen.
Bürgerdialog mit Impulsvortrag von
David Schraven, Gründer und Publisher von CORRECTIV
Foto: CORRECTIV
Die CORRECTIV-Story
24.09., 19 Uhr, Kulturgießerei
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CORRECTIV ist das erste gemeinnützige Recherchezentrum in Deutschland. Doch was macht das Medienhaus so besonders?
Warum ist es gerade im Ruhrgebiet entstanden? Warum passt es in keine Schublade? Wieso verbindet CORRECTIV Journalismus mit Medienbildung, mit Kunst und Jugendarbeit? Was treibt die Menschen hinter CORRECTIV an? Warum ist es so wichtig, dass jeder Journalist sein kann?
Impulsvortrag von
Elisabeth Quaré, Gründungsmitglied des Vereins MAUS e.V.
Foto: Adobe Stock
AKW Cattenom
mit Laufzeitverlängerung weiter in die Sackgasse?
25.11., 19 Uhr, Kulturgießerei
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In Deutschland ist der Ausstieg aus der Atomkraft seit drei Jahren Geschichte. Doch direkt vor der Haustür der Region Trier tickt eine
sicherheitstechnische Zeitbombe weiter: Der französische Staatskonzern EDF (Électricité de France) plant, die Laufzeit des drittgrößten französischen Atomkraftwerks in Cattenom drastisch zu verlängern. Die pannenanfälligen und alternden Reaktoren sollen über die ursprünglich geplanten 40 Jahre hinaus noch zehn weitere Jahre am Netz bleiben. Was diese Pläne für Trier und das Umland bedeuten, beleuchtet die Referentin in ihrem hochaktuellen Vortrag.
Wachsende Gefahr für die Region
Mit dem Alter der Anlage in Cattenom steigt unweigerlich das Sicherheitsrisiko. Außerdem hat der diesjährige Hitzesommer mit der warmen, wenig Wasser
führenden Mosel wieder gezeigt, dass AKW in Zeiten der Klimaerhitzung ein Irrweg sind. In einem Vortrag mit ausführlicher Präsentation ordnet die Referentin Elisabeth Quaré die aktuellen Entwicklungen ein und beleuchtet die technischen wie politischen Hintergründe. Es geht auch um die drängende Frage: Welche Möglichkeiten haben Landesregierung, Lokalpolitik und nicht zuletzt die Bürgerinnen und Bürger, sich gegen diese Bedrohung zu wehren?